Draußen wird es dunkler und drinnen auch nicht wärmer. Ich verlief mich in Gewohnheiten. Gewohnheiten, die taub machen. Tag aus, Tag ein. Meine Geister sind verschwunden. Sie haben mich alleine gelassen, so wie der Rest. Sie sind gegangen ohne ein Wort. Meine Geister, meine Dämonen, meine Engel. Wo sind sie hin? Such sie unter meinem Bett, such sie in meinem Zimmer, suche sie in diesen Zeilen, suche sie in Wörtern. Wohin seid ihr gegangen,ich fühl' mich so alleine. Zerreißt mich, fresst mich, beißt mich, ich will euch wieder haben. Ich kann nicht normal sein,ich kann nicht so alleine bleiben. Schreit mich an, verflucht mich, doch bitte kommt zurück. Lasst mich nicht alleine. Meine Geister, meine Dämonen, meine Engel. Lasst mich nicht allein, ich will nicht taub sein.

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